13 Jan. 17 Ausschreibungen an der PH Oberösterreich

An der Praxisschule der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich sind für das Sommersemester 2017 einige Posten ausgeschrieben. Bitte das Bewerbungsende beachten - 9.2.2017!

 

12 Jan. 17 Welche Fächer gehören in die Schule?

Schach und Reiten gibt es schon; sogar „Glück“ wird unterrichtet. Nun wünscht sich der Bundeslandwirtschaftminister ein Schulfach Ernährung, die meisten Deutschen ebenso. Wie sinnvoll ist das alles?

Die Schule soll auf das Leben vorbereiten – aber wie konkret darf es denn sein?

Was könnte man nicht alles in der Schule lernen – der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Und so stehen an einigen deutschen Schulen recht exotische Fächer auf dem Stundenplan. Dass an immer mehr Schulen Chinesisch unterrichtet wird, verwundert angesichts der großen Rolle, die das Reich der Mitte inzwischen auf der Welt spielt, noch am wenigsten. Norwegisch, Schwedisch oder Dänisch vermutet man hingegen eher nicht auf den Stundenplänen der Republik, doch auch diese Sprachen werden mancherorts unterrichtet.

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10 Jan. 17 Hilferuf: 10.000 Lehrer fehlen

Fast 50 Prozent der Lehrer gehen in Pension, Schülerzahlen steigen, Ausbildung dauert länger.

Ein Direktor wird sich in Zukunft seine Lehrer vielleicht doch nicht aussuchen können. Das sollte zwar nach den Reformplänen der Bundesregierung künftig möglich sein, doch in Österreich ergreifen viel zu wenig Studenten den Beruf des Lehrers. Den Direktoren wird es daher in der Praxis schwer fallen, einen geeigneten Pädagogen zu finden, ist Johann Heuras, Landesschulratspräsident in Niederösterreich, überzeugt.

Bis zu 10.000 Lehrerstellen könnten in den nächsten Jahren unbesetzt bleiben, sagt der Grüne Bildungssprecher Harald Walser, der sich durch viele Statistiken gearbeitet hat. Für seine Befürchtung gibt es viele Gründe:

So gehen bis 2025 österreichweit 60.000 bis 70.000 Lehrer – Landes- und Bundeslehrer – in Pension.

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10 Jan. 17 Enzenhofer: Schulautonomie dürfe nicht zu mehr Zentralismus führen

„Die Wünsche sind noch sehr unterschiedlich“

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) will beim Autonomiepaket bald einen Grundkonsens erreichen. „Mein Ziel ist es, bis Ende Jänner einen über weite Strecken abgestimmten Begutachtungsentwurf zu haben“. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer (Bild) ist hingegen skeptisch: „Die Wünsche sind noch sehr unterschiedlich und eine wirkliche Abstimmung hat noch nicht stattgefunden.“ Außerdem spreche man häufig von Autonomie, meine aber Zentralismus. Ein Beispiel sei die indexbezogene Mittelsteuerung. Dies wurde nun für OÖ ausprobiert, 80 Schulen bekamen zusätzliche Mittel direkt vom Ministerium. Kriterien waren etwa Bildungsstand der Eltern oder Migrationshintergrund. Enzenhofer glaubt, dass erstens zentral nicht so schnell auf neue Gegebenheiten reagiert werden könne — denn jedes Jahr ändere sich die Zusammensetzung der Schüler. Und zweitens sind Kriterien grundsätzlich problematisch. So bekam die internationale Schule LISA durch den Migrationshintergrund vieler Schüler mehr Mittel zugesprochen, die anderswo fehlen.

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